Praktikums-Coach

So rockst du
dein Praktikum!

Du hast deinen Praktikumsplatz? Stark! Jetzt geht es darum, einen richtig guten Eindruck zu hinterlassen. Hier kommen die wichtigsten Tipps, mit denen dein Praktikum zum vollen Erfolg wird.

5 Min. Lesezeit 5 Phasen, alle Tipps Direkt umsetzbar
1
Die Vorbereitung

Der Tag davor

Schüler bereitet abends sein Praktikum vor, legt Kleidung bereit und macht sich Notizen Gut vorbereitet schläft es sich besser

Plane deinen Weg

Bevor es losgeht, klär die wichtigsten Fragen, damit du am ersten Tag entspannt ankommst:

  • Wann musst du aufstehen?
  • Wie lange brauchst du bis zur Firma?
  • Welches Verkehrsmittel nimmst du bei längeren Strecken?

Denk an Plan B

Mit dem Fahrrad? Check den Wetterbericht und leg dir Ersatzkleidung bereit, falls es regnet. Mit Bus oder Bahn? Schau dir den Fahrplan vorher genau an.

Kleidung bereitlegen

Leg die Kleidung für deinen ersten Tag schon am Abend zurecht. Denn: Kleider machen Leute. Achte darauf, dass alles sauber ist, keine Flecken oder Löcher hat und bei Bedarf gebügelt ist.

So geht's
  • Saubere, ordentliche Kleidung
  • Frisch geduscht, gewaschene Haare
  • Ordentliche Frisur, gepflegter Bart
No-Gos
  • Jogginghosen
  • Kleidung, die nach Schweiß riecht
  • Stark parfümierte Kleidung

Ausgeschlafen starten

Geh am besten früh ins Bett und sorge dafür, dass du fit bist, am ersten Tag und an allen danach. Vermeide aufregende Filme oder Handy- und Computerspiele, bevor du einschläfst, damit du wirklich zur Ruhe kommst.

2
Ankommen & Vorstellen

Der erste Eindruck zählt

Jugendlicher begrüßt seine neuen Kollegen mit einem Händedruck im Büro Freundlich vorstellen kommt immer gut an

Pünktlichkeit zeigt Zuverlässigkeit

Pünktlichkeit ist das A und O. Sei lieber ein paar Minuten früher da, als eine Minute zu spät. So zeigst du, dass du zuverlässig bist und dein Praktikum ernst nimmst.

Zeig, dass du vorbereitet bist

Einen guten ersten Eindruck machst du vor allem, wenn man merkt, dass du dich vorbereitet hast. Lies dir vorher ein paar Grundlagen über die Firma durch und zeige echtes Interesse an deinen Kolleginnen, Kollegen und dem Arbeitsfeld.

Shake Hands

Am ersten Tag wirst du meist durchs Unternehmen geführt und vorgestellt. Es kommt super an, wenn du jedem die Hand gibst und dich kurz selbst vorstellst.

Siezen statt Duzen

Auch wenn sich im Unternehmen scheinbar alle duzen: Sieze zu Beginn lieber alle. Warte einfach ab, bis dir das „Du" angeboten wird.

3
Locker ins Gespräch kommen

Die Mittagspause

Jugendlicher isst gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen in der Kantine zu Mittag Pausen sind perfekt zum Kennenlernen

Nutze die Pause zum Kennenlernen

Die Mittagspause ist deine Chance, deine Kolleginnen und Kollegen in einem lockeren Umfeld kennenzulernen. Iss gemeinsam mit ihnen und zeige Interesse. So erfährst du ganz nebenbei viel über die Firma und den Umgang miteinander.

Gute Fragen für den Einstieg
  • Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?
  • Wie lange arbeiten Sie schon im Unternehmen?
  • Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten?
  • Was zeichnet einen guten Praktikanten aus?
4
Während der Arbeit

Mitmachen & Notizen

Jugendlicher macht sich in der Werkstatt Notizen, während der Ausbilder ihm etwas erklärt Aktiv mitdenken und mitschreiben

Nicht die Zeit absitzen

In der Luft herumschauen oder auf die Uhr starren? Geht gar nicht. Nutze deine Zeit aktiv, um Neues zu lernen. Wenn du früher fertig bist als gedacht, frag deinen Vorgesetzten einfach nach einer neuen Aufgabe.

Mach dir Notizen

Hör nicht nur aktiv zu, sondern schreib dir Tipps, Ratschläge und Anweisungen auf. Das spart dir und deinen Kolleginnen und Kollegen Arbeit. Wenn du immer wieder dasselbe fragst, wirkt das schnell unprofessionell.

Kein Handy

Ständig aufs Handy schauen, private Nachrichten checken oder „nur mal kurz" rangehen? Das gilt als unhöflich. Stell Privates hintenan und heb dir das für zu Hause auf, außer es ist ein echter Notfall.

5
Souverän bleiben

Wenn mal was schiefgeht

Jugendlicher ruft bei Verspätung oder Krankheit im Unternehmen an und gibt Bescheid Im Zweifel: anrufen und Bescheid geben

Bei Krankheit oder Verspätung

Es kann immer mal passieren: Du verpasst den Bus oder wirst plötzlich krank. Was gar nicht geht, ist einfach nicht Bescheid zu geben. Hab für solche Fälle unbedingt die Kontaktdaten deiner Ansprechperson parat.

Sofort melden

Speicher dir die Telefonnummer deiner Ansprechperson direkt am ersten Tag ein. Dann kannst du im Notfall sofort anrufen.

Diskret bleiben, nicht lästern

Firmeninterna wie E-Mails, geheime Abläufe oder Projektpläne bleiben im Unternehmen. Genauso bei Gerüchten: Halte dich mit dem Lästern zurück und gib keine privaten Infos weiter, deren Wahrheitsgehalt du gar nicht kennst.

Jetzt bist du startklar!

Mit diesen Tipps machst du im Praktikum eine richtig gute Figur. Noch auf der Suche nach dem passenden Platz? Auf Praktikumskompass.de wirst du fündig.

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