Immer wieder bestätigen uns Schulen dieselbe Beobachtung: Jugendliche, die im Praktikum positive
Erfahrungen sammeln, verändern sich spürbar. Sie werden aufmerksamer im Unterricht, lernbereiter und
zielstrebiger. Nicht, weil jemand sie motiviert hat, sondern weil sie etwas gefunden haben, das sie wirklich
interessiert.
Und genau hier setzt ein tiefer psychologischer Mechanismus ein. Denn jeder junge Mensch braucht
zuallererst ein Warum. Solange dieses Warum fehlt, wirkt Schule wie ein zähes Pflichtprogramm. Sobald das
Warum da ist, wird aus Pflicht auf einmal Sinn. Aus „Ich muss" wird „Ich will". Aus Lustlosigkeit wird
Eigenantrieb.
Wer ein Warum hat, findet auch das Wie.